Fast jede Brust ist ungleich. Unterschiede in Größe, Höhe der Brustwarze, Form der Unterbrustfalte und Breite des Warzenvorhofs sind der Normalfall, nicht die Ausnahme.
Die Frage ist daher nicht, ob eine Asymmetrie besteht, sondern wie stark sie ist und welcher Anteil sich angleichen lässt.
Was ungleich sein kann
| Merkmal | Angleichbar? |
|---|---|
| Volumen | Teilweise — durch Verkleinerung der größeren oder Aufbau der kleineren Seite |
| Höhe der Brustwarze | Gut angleichbar |
| Größe des Warzenvorhofs | Gut angleichbar |
| Grad der Absenkung | Gut angleichbar |
| Höhe der Unterbrustfalte | Begrenzt, mit Aufwand |
| Brustwandform, Rippenverlauf | Nicht durch Straffung |
| Wirbelsäulenverkrümmung | Nicht durch Straffung |
Die wichtigste Unterscheidung
Eine Asymmetrie des Weichgewebes ist zugänglich. Eine Asymmetrie des Skeletts — unterschiedlich vorstehende Rippen, eine Verkrümmung der Wirbelsäule, eine Trichterbrust — verursacht einen Höhen- oder Vorwölbungsunterschied, der nach der Straffung bleibt. Wird das vorher nicht besprochen, entsteht die häufigste Enttäuschung in diesem Bereich.
Wann eine Asymmetrie zuerst abgeklärt wird
- Sie ist neu aufgetreten
- Eine Seite hat sich innerhalb weniger Monate verändert
- Die Haut ist eingezogen oder zeigt Orangenhaut
- Sekretion aus einer Brustwarze
- Tastbarer, derber Knoten auf einer Seite
- Schmerz nur auf einer Seite
Eine neue Asymmetrie ist ein Befund, keine Formfrage. Sie wird abgeklärt, bevor eine Formkorrektur geplant wird.
Wie geplant wird
Gemessen wird im Stehen: Abstand Schlüsselbein zur Brustwarze, Brustwarze zur Unterbrustfalte, Breite des Warzenvorhofs, Position relativ zur Mittellinie — beide Seiten getrennt. Aus diesen Werten ergibt sich, welche Seite wie viel Umlagerung braucht. Häufig werden die Seiten mit unterschiedlicher Technik behandelt.
Was ein realistisches Ziel ist
Ein Ausgleich, der in Kleidung und im Alltag nicht mehr auffällt. Eine vollständige Symmetrie ist nicht erreichbar und auch nicht das Ziel: gleichmäßige Brüste kommen natürlich nicht vor. Eine Planung, die vollständige Gleichheit zusichert, beschreibt etwas, das nicht existiert.
Nach dem Eingriff
In den ersten Monaten setzen sich die Seiten unterschiedlich schnell — die eine Seite kann Wochen voraus sein. Das ist normal. Beurteilt wird das Ergebnis nach drei bis sechs Monaten, eine mögliche Angleichung erst danach.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche Beurteilung. Aus rechtlichen Gründen werden auf dieser Website keine Preise, Honorare oder Aktionen genannt; den individuellen Plan besprechen wir im Gespräch.
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BeratungsterminHäufig gestellte Fragen
Höhe der Brustwarze, Größe des Warzenvorhofs und Grad der Absenkung lassen sich gut angleichen, Volumen teilweise. Brustwandform, Rippenverlauf und eine Wirbelsäulenverkrümmung nicht — sie bleiben nach der Straffung bestehen.
Wenn sie neu aufgetreten ist, sich eine Seite innerhalb weniger Monate verändert hat, die Haut eingezogen ist, Sekretion aus einer Brustwarze austritt, ein derber Knoten tastbar ist oder Schmerz nur auf einer Seite besteht.
Ein Ausgleich, der in Kleidung und im Alltag nicht mehr auffällt. Vollständige Symmetrie ist nicht erreichbar; gleichmäßige Brüste kommen natürlich nicht vor.
