Eine Bruststraffung ist kein Ersatz für Vorsorge und kein Hindernis dafür. Beides greift ineinander, wenn die Reihenfolge stimmt.
Vor dem Eingriff: Ausgangsbefund
Ab dem Alter, in dem Bildgebung empfohlen wird, oder bei familiärer Vorbelastung wird eine aktuelle Untersuchung verlangt. Der Grund ist einfach: Ein unklarer Befund soll vor dem Eingriff geklärt sein, nicht danach. Bei jüngeren Patientinnen kommt meist die Ultraschalluntersuchung in Frage.
Was mit entnommenem Gewebe geschieht
Bei einer reinen Straffung wird in der Regel kein Drüsengewebe entfernt, sondern umgelagert. Wird dennoch Gewebe entnommen, wird es feingeweblich untersucht. Das ist Standard und kein Sonderfall. Fragen Sie nach dem Befund und nehmen Sie ihn zu Ihren Unterlagen.
Nach dem Eingriff: das Bild verändert sich
| Veränderung | Bedeutung für die Bildgebung |
|---|---|
| Narbengewebe im Drüsenkörper | Kann als Verdichtung erscheinen |
| Verlagerte Gewebeanteile | Vertraute Landmarken verschieben sich |
| Fettgewebsnekrose | Kann Verkalkungen bilden |
| Nahtmaterial | Kann sichtbar sein |
Keiner dieser Punkte ist bedenklich. Sie sind nur erklärungsbedürftig — und deshalb zählt, dass der Radiologe von der Operation weiß.
Die neue Ausgangsaufnahme
Nach Abschluss der Heilung, meist nach etwa sechs bis zwölf Monaten, ist eine neue Aufnahme sinnvoll. Sie wird der Bezugspunkt für alle späteren Kontrollen. Ohne sie wird jede künftige Auffälligkeit schwerer einzuordnen.
Was Sie bei jeder künftigen Untersuchung angeben
- Welcher Eingriff, wann
- Welche Technik und Schnittführung
- Ob Gewebe entnommen und untersucht wurde
- Ob ein Implantat eingebracht wurde — mit Implantatpass
- Ob Eigenfett übertragen wurde
Der letzte Punkt ist wichtig: Übertragenes Fett kann Verkalkungen bilden, die in der Bildgebung auffallen. Die Information verhindert unnötige weitere Untersuchungen.
Selbstuntersuchung
Sie bleibt sinnvoll, braucht aber eine Neukalibrierung: Das Gewebe fühlt sich anders an, Verhärtungen entlang der Narbe sind in den ersten Monaten normal. Lernen Sie den neuen Normalzustand nach etwa sechs Monaten kennen und achten Sie ab dann auf Veränderungen gegenüber diesem Zustand.
Wann Sie unabhängig vom Zeitplan vorstellig werden
- Neu auftretender, derber und unverschieblicher Knoten
- Sekretion aus der Brustwarze, besonders blutig
- Einziehung der Haut oder Orangenhaut
- Tastbare Knoten in der Achselhöhle
- Verhärtung, die über Monate größer wird
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche Beurteilung. Aus rechtlichen Gründen werden auf dieser Website keine Preise, Honorare oder Aktionen genannt; den individuellen Plan besprechen wir im Gespräch.
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BeratungsterminHäufig gestellte Fragen
Damit ein unklarer Befund vor dem Eingriff geklärt ist und ein Ausgangsbefund dokumentiert wird, mit dem spätere Aufnahmen verglichen werden können. Bei jüngeren Patientinnen kommt meist die Ultraschalluntersuchung in Frage.
Narbengewebe kann als Verdichtung erscheinen, verlagerte Gewebeanteile verschieben vertraute Landmarken und eine Fettgewebsnekrose kann Verkalkungen bilden. Keiner dieser Punkte ist bedenklich, aber jeder ist erklärungsbedürftig.
Welcher Eingriff wann durchgeführt wurde, welche Technik und Schnittführung, ob Gewebe entnommen und untersucht wurde, ob ein Implantat eingebracht wurde und ob Eigenfett übertragen wurde.
