Die Heilung ist ein Prozess, in dem sich das Gewebe neu aufbaut, und sie erfordert Energie und Bausteine. Die Ernährung ist deshalb kein Hilfsmittel der Nachsorge, sondern ein direkter Bestandteil davon.
Flüssigkeitszufuhr
Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist wichtig, um den Kreislauf aufrechtzuerhalten, Schwellungen abzubauen und Verstopfung vorzubeugen. Die Menge hängt von der Person und den Begleiterkrankungen ab; bei Herz- oder Nierenerkrankungen ist die ärztliche Empfehlung maßgeblich.
Wichtige Punkte
| Aspekt | Neden |
|---|---|
| Protein | Baustein der Gewebeheilung |
| Ballaststoffe | Verringerung der Verstopfung nach der Operation |
| Flüssigkeit | Kreislauf- und Ödemgleichgewicht |
| Kleine und häufige Mahlzeiten | In Phasen mit Übelkeit leichter verträglich |
| Tuz | Übermäßiger Verzehr kann Schwellungen verstärken |
Worauf eine Zeit lang verzichtet werden sollte
- Rauchen — beeinträchtigt die Wundheilung
- Alkohol — wegen Schwellungen und Wechselwirkungen mit Medikamenten
- Pflanzliche Präparate, die ohne ärztliche Rücksprache eingenommen werden
- Stark gesalzene und verarbeitete Lebensmittel
Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln
Vitamine und pflanzliche Präparate gelten als harmlos; einige von ihnen können jedoch die Blutungsneigung und die Wirkung von Medikamenten verändern. Alle eingenommenen Präparate sollten dem Arzt vor der Operation mitgeteilt werden.
Übelkeit und Appetitlosigkeit
In den ersten Tagen ist ein verminderter Appetit normal. Im Vordergrund stehen kleine Portionen und eine anhaltende Flüssigkeitszufuhr. Bei länger anhaltender Übelkeit, bei Erbrechen oder wenn gar keine Flüssigkeit aufgenommen werden kann, sollten Sie Ihren Arzt informieren.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information; er ersetzt keine individuelle ärztliche Beurteilung.
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