Die plastische Chirurgie gliedert sich in zwei Hauptbereiche. Rekonstruktive Chirurgiezielt darauf ab, einen angeborenen oder später entstandenen Gewebeverlust oder eine Funktionsstörung wiederherzustellen. Ästhetische Chirurgie hingegen zielt auf eine Veränderung des Erscheinungsbildes ab. Beide beruhen häufig auf denselben Techniken.
In welchen Fällen sie infrage kommt
- Gewebeverluste nach Unfällen, Verbrennungen und Traumata
- Wiederherstellung der Areale, die nach der Entfernung von Hauttumoren entstehen
- Angeborene Besonderheiten
- Nicht heilende Wunden
- Rekonstruktion nach Brustoperationen
- Hand- und Nervenverletzungen
Unterschied in der Zielsetzung
| Aspekt | rekonstruktiv | Ästhetisch |
|---|---|---|
| Priorität | Funktion und Integrität | Erscheinungsbild |
| Ausgangspunkt | Verlust oder Funktionsstörung | Der Wunsch der Person |
| Planung | Nach dem Gewebebedarf | Nach Proportion und Harmonie |
| Ablauf | Meist in mehreren Etappen | Meist einstufig |
Warum der Prozess in mehreren Etappen verläuft
Bei der Geweberekonstruktion lässt sich nicht immer in einer einzigen Sitzung ein Ergebnis erzielen; für die Durchblutung, Heilung und Ausreifung des Gewebes können mehrere Etappen geplant werden. Das gehört zum natürlichen Verlauf.
Auswertung
Die rekonstruktive Planung erfolgt, indem Ort und Ausmaß des Verlusts, der Zustand des umliegenden Gewebes und der allgemeine Gesundheitszustand der Person gemeinsam berücksichtigt werden. Bei Bedarf wird mit anderen Fachrichtungen zusammengearbeitet.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information; er ersetzt keine individuelle ärztliche Beurteilung.
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BeratungsterminHäufig gestellte Fragen
Sie baut Gewebe und Funktion wieder auf, die durch Unfall, Verbrennung, Krebsoperation oder angeborene Ursachen verloren gingen.
In der Rekonstruktion steht die Wiederherstellung der Funktion an erster Stelle, das Aussehen folgt. Beide Bereiche gehören zum selben Fachgebiet.
Brustaufbau nach Krebs, Gewebeersatz nach Verbrennungen, Gesichts- und Handverletzungen, chronische Wunden und angeborene Besonderheiten.



